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Der First

Der First
 

   Unsere “2. Heimat“: Dornbirn/Vorarlberg  

 
Im Juni 1989 schickt mich meine Münchner Firma für ein dreimonatiges EDV-Projekt nach Dornbirn. Ich wohne im Stadtteil Haselstauden, Hotel Hirschen und arbeite oft 12 Stunden am Tag. Trotzdem finde ich noch Zeit, Stadt und Land zu genießen.
 
Die Arbeit ist spannend, die Firma interessant, die Leute nett und die Landschaft atemberaubend. Als ich erfahre, dass ein Informatik-Mitarbeiter gesucht wird, telefoniere ich spontan mit meiner Frau und bewerbe mich.
 
Ab September 1989 habe ich meine Festanstellung. Nach der Zeit im Hotel lebe ich noch drei Monate in einem möblierten Zimmer und pendele weiterhin zum Wochenende in die Pfalz.
 
unser Haus
Zum Jahresende übersiedelt die komplette Familie mit allem Hausrat nach Dornbirn. Das Haus ist optisch nicht gerade eine Augenweide, aber die Wohnung ganz ok.
 
Langsam leben wir uns ein. Die Tochter lernt in der Schule neue Freunde kennen, meine Frau findet zunächst Arbeit und später eine Ausbildungsstelle im Spital. Wir lernen die Sprache(n) und die Mentalität der Menschen kennen.
 
 
Nachdem ein geregelter Alltag eingezogen ist, beginnen wir die nähere Umgebung zu erkunden und zu lieben. In dieser Landschaft erscheint die Freizeit wie Urlaub. Bodensee, Rheinebene und die Berge der Bregenzer Alpen bestimmen unsere Wochenenden. Insbesondere die Berge haben es uns und unserem Hund angetan.
Pfarrers Älple
 
 
Die beiden Bergwanderer in ihrem viagra-blauen Partnerlook bei Pfarrers Älple (Alpe Flureck). Der Hund ist auf dem Bild nicht zu sehen. Er jagt gerade die Kühe.

 

 

 

 

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Beschreibung der Stadt
 
Und jetzt  - wie immer -  meine unvermeidlichen Wikipedia-Zitate (Auszüge, Stand 21.11.2006), aber dieses Mal von mir kommentiert:
 
Wikipedia sagt:
 
Wappen Stadt Dornbirn
 
 
Dornbirn ist die bevölkerungsreichste Stadt im österreichischen Bundesland Vorarlberg und zugleich Hauptstadt des Bezirks Dornbirn. Sie wird oft als Messe-, Garten- oder Einkaufsstadt Dornbirn bezeichnet.
 
 
 
 
 
Egberts Kommentar:
 
Bevölkerungsreich bedeutet: rund 45.000 Einwohner; genau meine Kragenweite. Für meinen Geschmack nicht zu groß und nicht zu klein.
 
Das mit der Gartenstadt kann ich nur unterstreichen. Die Stadt hat keine dichte, zusammenhängende Bebauung, sondern ist immer wieder durchsetzt von Grünflächen und großen Streuobstwiesen (siehe Luftaufnahme oben).  - Urban und doch ländlich.
 

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Wikipedia sagt:
 
Dornbirn liegt im westlichsten Bundesland Österreichs, Vorarlberg, im Bezirk Dornbirn auf 437 Metern Höhe im Rheintal am Fuße des Bregenzerwaldgebirges und damit am Rande der Ostalpen. Dornbirn ist Teil des Ballungsraums Rheintal und zehntgrößte Stadt Österreichs. Der mit Abstand wichtigste Dornbirner Fluss ist die Dornbirner Ache, die das Ortsgebiet in zwei Hälften teilt und damit auch die Grenze einiger Stadtbezirke bildet.
 
 
Egberts Kommentar:
 
Wir haben die Ache quasi vor der Haustür (nur die alte Bundestextilschule (heute Fachhochschule) liegt dazwischen. Der morgendliche Arbeits- bzw. Schulweg führt uns alle drei über einen Fuß-/Radeweg entlang der Ache.
 
 
Im Bild rechts ist unser Weg zu erkennen.
 
Das große mehrstöckige Gebäude ist Astrids Wirkungsstätte, das Spital.
 
Ein paar Schritte weiter (rechts außerhalb des Bildes) befindet sich mein Arbeitsplatz.
 
Und wenige hundert Meter weiter ist Verenas Schule.
 
 
 
 
 
Die Ache hat man im Stadtbereich in ein gemauertes Bett gelegt. Im Sommer schlängelt sich ein Rinnsal, umgeben von großen Kiesbänken zwischen den Mauern. Im Frühjahr aber, zur Schneeschmelze, können die Mauern die reißenden Wassermassen kaum bändigen. Das größte Spektakel bei Hochwasser ist nun “Die Furt“.
 
Dornbirn, Furt
Die Furt
 
Im Bild verläuft der Fluss von rechts oben nach links unten. Statt einer Brücke wurde die Straße über dem Fluss etwas vertieft und von zwei dicken Rohren untertunnelt. Bei normalem Wasserstand reichen diese Röhren aus, um das Wasser zu kanalisieren. Im Frühjahr aber ist die Furt überschwemmt.
 
Und nun beginnt das Spektakel: Junge Männer versuchen mit ihren Autos die überflutete Straße zu passieren. Je nach Wasserstand, Mut und Fahrzeugeignung schaffen es einige. Aber viele bleiben im meterhohen Wasser stecken und manchmal muss sogar die Feuerwehr eingreifen, um die Abenteurer zu bergen.
 
Zu beiden Seiten der Furt versammeln sich in dieser Zeit Schaulustige (ich war oft einer von ihnen) um dem Spektakel beizuwohnen.
 
 

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Wikipedia sagt:
 
Die allgemeine Seehöhe der Stadt Dornbirn wird mit 437 m ü. A. angegeben. Dies entspricht der Lage des steinernen Stadtwappens, welches in der Mitte des Marktplatzes eingelassen ist. Der geografisch niedrigste Punkt Dornbirns liegt 405 m ü. A. (der Zufluss des Koblacher Kanals zur Dornbirner Ach im äußersten Norden des Gemeindegebiets) und der höchste Punkt - der Gipfel der Sünserspitze - liegt 2062 m ü. A.
 
 
Egberts Kommentar:
 
Der Grinse-First
 
Der Hohe Freschen mit 2004 m ü. A. bleibt an dieser Stelle bei Wikipedia unerwähnt. Nach drei erfolglosen Besteigungsversuchen möchte ich ihn ebenfalls nicht erwähnen!
 
Warum grinst mich dieser Berg immer so unverschämt an?
 
 
 
 
 
 
Wikipedia sagt:
 
Das gesamte Dornbirner Gemeindegebiet erstreckt sich über eine Fläche von rund 121 km² (12.097 ha). Von dieser Gesamtfläche entfallen etwa 4.815 ha auf Waldgebiete und 5.723 ha auf Wiesen, Weiden und Alpen. Das Gemeindegebiet der Stadt Dornbirn macht etwa 70 % der Fläche des Bezirks Dornbirn (172,37 km²) aus.
 
 
Egberts Kommentar:
 
Ich habe mal nachgerechnet! Die bebaute Fläche beträgt damit knapp 13% des Gemeindegebietes. Der Rest sind Wald, Wiesen, Weiden und Alpen - geil, oder?
 
 

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Wikipedia sagt:
 
Durch ihre Lage am Rande der Ostalpen und des Bregenzerwaldgebirges kann die Stadt Dornbirn mehrere Bergspitzen über 1500 und sogar 2000 m Höhe in ihrem Gemeindegebiet nennen. Die markantesten sind dabei der 976 m hohe Karren, welcher durch eine Drahtseilbahn erschlossen ist und als Hausberg Dornbirns gilt, sowie der Staufen (1465 m ü. A.). Außerdem sind bei Wanderern die 1830 m hohe Mörzelspitze und der Hohe Freschen, der 2004 m hoch ist, beliebt. Der höchste Berg im Gemeindegebiet ist die eher unscheinbare Sünserspitze mit 2062 m ü. A.. Die meisten Bergspitzen im Gemeindegebiet sind durch gut ausgeschriebene und gepflegte Wanderwege erreichbar; dazu gibt es auch spezielle Wanderkarten. Bestimmt wird das Bergbild Dornbirns durch den sogenannten "First", die Bergkette zu der unter anderem genannte Mörzelspitze, der Hohe Freschen sowie die Sünserspitze gehören und die an klaren Tagen noch von Friedrichshafen aus zu sehen ist.
 
Der Name Dornbirn leitet sich von 'torrin puirron' ab, der 'Ansiedlung des Torro' (dem Namen eines dort ansässigen alemannischen Bauern) und hat daher nichts mit Birnen zu tun, obwohl solche auf dem Stadtwappen abgebildet sind.
 
 
Egberts Kommentar:
 
Böse Zungen führen den Namen auf Jesus zurück: Der mit den Dornen auf der Birne!
 
 
 
Wikipedia sagt:
 
Als touristische Ziele gelten in Dornbirner die Rappenlochschlucht, das Bergdorf Ebnit sowie die umliegenden Berge im Gemeindegebiet. Die gut erschlossenen Wanderwege ermöglichen auch Touristen den Blick auf teils einzigartige Naturschönheiten. Im Winter suchen viele Dornbirner Erholung im nahe gelegenen Skigebiet Bödele.
 
 
 
Egberts Kommentar:
 
RappenlochschluchtWenn uns Bekannte kurzfristig einen Besuch abstatten und wir ihnen einen touristischen Leckerbissen kredenzen wollten, führten wir sie in die Rappenlochschlucht. Falls es die Zeit und die Kondition der Besucher erlaubt, hängen wir  - vorbei am Staufensee -  die Alplochschlucht gleich an.
 
Alleine unterwegs, schaffte ich es oft nur bis zur Jausestation am Eingang der Rappenlochschlucht. Vom Gulasch, das dort serviert wurde, träume ich noch heute.
 
 
 
 
Kolpingdorf, EbnitWenn wir schon vom Güttle reden: Unvergessen ist für uns der Güttle-Wirt (Familie Sonntag) und sein Rappenloch-Geheimnis.
 
Im Kolpingdorf im  Ebnit haben wir längerfristige Gäste einquartiert. Nach dem Rücksturz in die Pfalz bleibt Ebnit unser Anlaufstelle für zahllose Kurzurlaube (siehe auch C. A. T.).
 
 
 

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Soll ich euch zum Thema Ebnit die Geschichte von Astrids Geburtstag erzählen?
 
Ja? Also gut:
 
Astrids Eltern (das sind die, wo meine Schwiegereltern sind) hatten sich kurz entschlossen, Astrid zum Ehrentag zu überraschen. Sie kannten Ebnit und das Kolpingdorf von früheren Besuchen und quartierten sich dort ein. Am Vormittag des Geburtstags informierten sie mich telefonisch im Büro. Ich nahm mir am Nachmittag Urlaub. Astrid hatte ohnehin frei. Das Wetter war toll und so fiel es mir leicht, Astrid zu einer kleinen Ebnit-Tour zu überreden.
 
Die Schwiegereltern waren bereits ins Dorf spaziert und hatten es sich auf der Bank bei der Bushaltestelle bequem gemacht. Als wir mit dem Auto vorüberfuhren sagte Astrid verblüfft: “Diese Frau da sieht ja aus wie meine Mutter!“
 
Das ist besagte Bank bei der Bushaltestelle, allerdings anno 2006.
 
Diesmal scheinen Astrid und Paul auf den Bus zu warten.
 
Tun sie aber nicht, denn sie wissen: Die Busfahrt von Ebnit nach Dornbirn hinab ist ein echter Höllentrip.
 
Wusstet Ihr übrigens, dass der Bus, der nach Ebnit fährt, eine, um 2,80 Meter gekürzte Spezialversion - extra für diese Strasse - ist?
 
 
Im Hintergrund grinst schon wieder der Hohe Freschen.
 

 

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letzte Änderung: 03.06.2008